Archiv für den Monat: Juli 2014

a melanż trwa…

Ich bin Legia Fan. Und gestern sah ich ein Spiel wie seit langem nicht mehr. Kämpfende Warschauer beendeten die Partie gegen Celtic mit 4:1 (!) Die Siege werden langsam zu Selbstverständlichkeit. Dies da gestern auf dem Feld, das war nicht der polnische Fussball, keine sinnlose Schlachterei und Verbrauch von Energie und Nerven, nein, es war europäischer Fussball auf Popniveau! Ich konnte Taktik und Strategie erkennen, wie charmant, sogar ein Hauch von Attraktivität. Eine Kampfansage. Sicherlich ist es auch ein Verdienst des Henning Bergs. Ich mag ihn. Die Zügel die er hält. Er drückt in seiner Person das aus was Legia sehr schön auf dem Platz umsetzt. Sein Brandstempel sitzt. Und wenn der Kapitän auch bei seinem zweiten Elfer den Ball in den Kosmos schiesst, so ist es kein Zeichen von Überschätzung, sondern von Selbstvertrauen. Europa sei ein bisschen gefasst, den ein Klub aus Warschau möchte Champions League. Glatt geleckte Spitzenklubs, vollgepumpt mit Starallüren, seid auf der Hut, den der Warschauer Fussball hat an Selbstbewusstsein gewonnen. Europas Metropolen richtet euch auf, sperrt die Strassen, Legia Fans sind in der Stadt! 

Der Baron schenkte mir bald darauf wirklich die Wurzel, und ich konnte kaum die Zeit erwarten, mein erstes Probestück damit abzulegen. Ich ging also in den Wald und roch an meiner Wurzel, und verwandelte mich augenblicklich in einen kleinen, niedlichen Steinesel. Es war die erste Kunst, die ich trieb, und ich konnte mich nicht genug über meine Geschicklichkeit verwundern. Ich kostete in der Einsamkeit das Gras und die Disteln, die da herum wuchsen, und fand sie alle von vortrefflichem Wohlgeschmack. Mit dieser Wurzel in der Tasche bot ich nun allen künftigen Wüsteneien und jedem Hunger Trotz. Sie war so gut, wie eine Pension, oder eine Stelle als Akademicien.

Darüber kam’s denn auch, daß ich wohl eine Stunde über gar keine Lust verspürte, wieder zum ordentlichen Menschen zu werden. Kann man mehr als sich satt essen? sagte ich in Gedanken zu mir selber; warum, Tonerl, willst du die Nase immer so hoch tragen? Kannst du nicht auch einmal mit deinem Stande zufrieden leben? – und fraß von Neuem in die herrlichen Disteln hinein.

Ich konnte mich, wie gesagt, aus meinem neuen Glücke nicht wieder herausfinden. Endlich zwang ich mich doch ein Bischen und roch an meiner Wurzel, und war wieder zum Menschen. Als ich ein Mensch geworden war, stachen mir die Disteln im Leibe, die ich erst mit so vielem Appetite gegessen hatte. Das kam daher, weil ich es sonst vorher noch nie versucht hatte; denn jedes Ding erfordert seine Übung.

Da das Kneifen gar nicht aufhören wollte, sagte ich: Tonerl! bist du nicht ein rechter Narr? Wo hast du deinen Witz und Verstand gelassen? Wirst zum Schein und Spaß ein Esel, und frissest zum Angedenken so überaus wahrhaftige Disteln in dich hinein! Muß denn eben Alles gefressen sein? Kannst du die Schönheit der Welt mit keinem uninteressierten Auge betrachten? – Und es ist auch wohl ein großes Glück, nach dem du deine Lebenszeit über getrachtet hast, ein Esel zu werden! Sind das die Zauberkünste alle?

Ich schämte mich vor mir selber; um mich zu zerstreuen und Erholungs wegen verwandelte mich Augenblicks in eine Katze, und lief so nach Hause, nahm mich aber sehr in Acht, unterwegs nicht die etwanigen Mäuse wegzufangen. Der Appetit dazu versagte mir wirklich nicht.

Quelle: Ludwig Tieck (1773 – 1853), Leben des berühmten Kaisers Abraham Tonelli

Was derzeit auf europäischen Straßen passiert,  sind groß angelegte Treffen von Wahnkranken und solchen, die es werden wollen. Die überwiegende Mehrheit von ihnen geht professionell schwanger mit der Vorstellung, Opfer einer jüdischen, pardon, zionistischen Weltverschwörung zu sein.

Und die funktioniert so: Die Zionisten kontrollieren die Medien, weshalb auch nie über die Toten in Gaza (außer auf CNN, ARD, BBC, Al Jazeera und Co.), sondern ausschließlich negativ über Muslime berichtet wird. Sie haben die Macht über das Geld, darum haben die 99%-Palästinenser-Freunde keines. Daneben dirigieren sie US-Unternehmen wie Coca Cola und McDonalds, weshalb man ersteres boykottiert und letzteres in Nürnberg stürmte. Und wenn die Zionisten dann noch Zeit haben, diktieren sie nicht nur die Politik der USA und Deutschlands, sondern schüren auch Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten, um derweil unbemerkt den Völkermord in Gaza zu vollenden.

Wer all das erfahren will, muss nicht interdisziplinäre Antisemitismus-Forschung studiert haben. Es reicht, eine der sich exponentiell vermehrenden Facebook-Plattformen zu besuchen, wo der Wahn Prinzip ist. Die Palästinenser-Freunde hängen an ihrer Obsession wie der Junkie an der Nadel. Wenn gerade keine Demo stattfindet, planen sie voller Eifer die nächste. Man sammelt Spenden für Gaza, bemalt Banknoten mit „Free Palestine“-Sprüchen, bejubelt jeden toten IDF-Soldaten, verbreitet antisemitische Karikaturen und Bilder, auf die der Herausgeber des Stürmers neidisch gewesen wäre und beweint das Scheitern der Endlösung vor knapp siebzig Jahren, deren Vollendung nun angestrebt wird.

Quelle: achgut.com // Wahnkranke und solchen die es werden wollen 

Karl Albrecht. 19 Milliarden in 94 Jahren. Das sind 200 Millionen pro Jahr, 550.000 am Tag, 23.000 in der Stunde bzw. 384 Euro in der Minute. 7/24 ein Leben lang … Requiescat in pace